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Nachhaltigkeitsbericht 2014_opti

113 Lebenszyklus: Der Produktlebenszyklus ist ein Konzept, welches den Prozess von der Markteinführung bzw. Fertigstellung eines markt- fähigen Gutes bis zu seiner Herausnahme aus dem Markt beschreibt. Materialeffektivität: Das Verhältnis zwischen der Menge des eingesetzten Materials und der Menge des daraus entstehenden Produktes. Mineralischer Baustoff: Baustoffe können nach ihrer stofflichen Zusammensetzung in mineralisch, metallisch und organisch unterschieden werden. Mineralische Baustoffe sind beispielsweise Gips, Beton, Natur- stein, Lehm, keramische Baustoffe, Glas, Ziegel oder Klinker. Ökoeffektivität: Eigenschaft eines nachhaltigen Herstellungsprozesses, bei dem die benötigten und anfallenden Stoffe kontinuierlich im biologischen bzw. technischen Kreislauf gehalten werden. Ökoeffizienz: Verhältnis des wirtschaftlichen Wertes eines Produktes zum Einfluss und Einwirkungen auf die Umwelt. Ziel ist es, negati- ve ökologische Wirkungen eines Produktes oder einer Dienst- leistung über den gesamten Lebenszyklus auf ein Niveau zu bringen, welches mit den Tragfähigkeitsgrenzen der Erde vereinbar ist. Nachhaltige Entwicklung: Normatives Leitbild, das eine zukunftsfähige Entwicklung bezeichnet, welche die Interessen zukünftiger Generationen achtet und dabei die Bedürfnisse heute lebender einbezieht. Es wurde 1992 auf der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung (UNCED) Rio de Janeiro als internati- onales Leitprinzip der Staatengemeinschaft anerkannt und als Grundprinzip der Agenda 21 verankert. Öko-Bilanz: Systematische Analyse der Umweltauswirkungen von Pro- dukten und Dienstleistungen während des gesamten Le- bensweges. Hierzu gehören alle Umweltauswirkungen der Produktion, der Nutzung und der Entsorgung sowie vor- und nachgeschalteter Prozesse. R-Beton: Beton, dessen Rohstoffe teilweise oder vollständig aus Recyclingmaterial gewonnen werden. Recyclingsplitt: Aus Betonstein gewonnener Bruchstein der Korngrößen 2 bis 32mm. Ressourceneffektivität: Verhältnis der eingesetzten Ressourcen zu dem bewirkten und angestrebten Ergebnis. Social Impact Entrepreneur: Schlüsselperson, die in ihrem Wirkungsfeld die Umsetzung des Leitbildes der nachhaltigen Entwicklung gezielt fördert. Stickstoffoxide (NOx): Gase, die beispielsweise bei der Verbrennung fossiler Brenn- stoffe wie Kohle oder Öl entstehen. Sie sind Ursache der Ent- stehung des Sauren Regens, tragen zur Smogbildung bei und verstärken als Treibhausgas die Erwärmung. Treibhausgase: Bezeichnet die Gruppe von strahlenbeeinflussenden gasför- migen Stoffen in der Luft, die zur Erderwärmung beitragen. Sie können sowohl einen natürlichen als auch einen men- schengemachten Ursprung haben. Die wichtigsten Gase sind Kohlenstoffdioxid (CO2, dient als Referenzwert), Methan (CH4), Distickstoffmonoxid (Lachgas, N2O), Fluorkohlenwasstoffe und Schwefelhexalfluorid (SF6). Vorkette: Stufen des Lebensyklus eines Produktes oder einer Dienstleistung, die der Produktion und dem Vertrieb bei Rinn vorgelagert sind.

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