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Nachhaltigkeitsbericht 2014_opti

24 Herausforderungen und Strategie Förderung einer nachhaltigen Baukultur Das 21. Jahrhundert gilt als das Jahrhundert der Städte. Mehr als jeder zweite Mensch lebt bereits heute in urbanen Zentren, Tendenz steigend. Mit dem Zustrom wächst gleichzeitig der Druck auf die städtische technische und soziale Infrastruktur. Eine Baukultur, die langfristige und zugleich flexible Nutzung vereint, kann die großen infrastrukturellen Herausforderun- gen der Instandhaltung und Erneuerung von Straßen, Brü- cken, Leitungssystemen, Grün- und Wasserflächen und nicht zuletzt des Wohnungsbaus meistern. Stadtplaner, Architekten, Ingenieure und Landschaftsarchitekten sind gemeinsam mit Baustoffherstellern gefragt, innovative Ideen für nachhaltiges Bauen und lebenswerte Städte umzusetzen. Allen voran sollte die Politik mit Anreizsystemen und Finanzierungsmöglichkei- ten den Weg für ein zukunftsgerichtetes Bauen ebnen. Der öffentliche Sektor als Bauherr steht in der Pflicht, sich als Vor- reiter zu zeigen und damit klar zur Nachahmung zu motivieren. Eine langfristige sowie flexible Nutzbarkeit und eine Verbesse- rung von Lebensqualität sind Ziele nachhaltiger Investitionen. Neben sozialen, ökologischen und ökonomischen Bezügen hat Baukultur auch eine emotionale und ästhetische Dimensi- on. Gestalterische Vielfalt und Qualität der bebauten Umwelt fördern Verantwortungsbewusstsein und Gemeinsinn in der Gesellschaft. Gemäß dem Baukulturbericht 2014/15 der Bundesstiftung Baukultur sind etwa 12% des Umsatzes in der Baubranche auf Fehlerkosten zurückzuführen. Eine sorgfältige Planung und Umsetzung öffentlicher sowie privater Bauvorhaben unter Berücksichtigung zukünftiger Bedürfnisse steigert die Qualität unserer gebauten Umwelt und senkt Kosten auf lange Sicht. Qualität und Langlebigkeit Ausschlaggebende Kriterien für die Nachhaltigkeit von Bau- stoffen sind eine hohe Qualität und eine lange Lebensdauer. Beides verringert die ökonomischen Kosten für Instandhal- tung und Sanierung im privaten wie im öffentlichen Bereich. Auch die ökologischen Kosten pro Nutzung, wie dem Begehen einer Fußgängerzone, reduzieren sich entscheidend durch langlebige Baustoffe. Hohe Standards in der Fertigung resultieren in einer Produkt- qualität, die deutlich über den geforderten Normen liegt. Bei bestimmungsgemäßer Anwendung sind Beton-Pflastersteine über eine Nutzungsdauer von mehr als 50 Jahren beständig. Darauf geben wir – als juristisch längstmögliche Zeitspanne – eine Garantie mit einer Dauer von bis zu 30 Jahren. Markt

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