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Nachhaltigkeitsbericht 2014_opti

29 Flächenversiegelung In Deutschland werden täglich 80 Hektar durch Siedlungs- und Verkehrsflächen bebaut, was einer Fläche von 116 Fuß- ballfeldern entspricht. Diese großräumige Versiegelung hat unter anderem einen vermehrten Abfluss des Oberflächen- wassers zur Folge – bei starken Regenfällen eine potenzielle Hochwassergefahr. Das abfließende Wasser fehlt im Grund- wasserkörper und überlastet die städtische Kanalisation. Wärmeabsorption + Lichtreflexion Ein weiterer negativer Effekt der Flächenversiegelung in Städten ist das Entstehen von Hitzestaus im Sommer. Urbane Gebiete erhitzen sich um bis zu 7 Grad mehr als das ländliche Umfeld (Heat-Island-Effekt). Neben Gesundheitsschäden sind der Anstieg ökonomischer wie ökologischer Kosten durch Klimatisierung die Folgen. Mittelfristig wird sich dieses Problem durch die anhaltende Klimaerwärmung verschärfen. Bauliche Anpassungen durch Grünanlagen und der Einsatz funktionaler Flächenbefestigung können klimatische Effekte abpuffern. So reflektieren helle Oberflächen die Sonnenstrah- len und vermindern damit die Wärmeabsorption bebauter Flächen. Nachts senkt die reflektierende Eigenschaft heller Beläge die benötigte Energie für Straßenbeleuchtung und erhöht das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum. Mit den hellen und reinigungsfreundli- chen Rinn Oberflächen erfüllen wir die Anforderungen für Nachhaltiges Bauen gemäß DGNB Kriterien. Objekt: Lichtkonzept Göppingen Mario Hägele, Freier Architekt BDA DWB, Atelier für Architektur und Lichtplanung, Stuttgart

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