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Nachhaltigkeitsbericht 2014_opti

Wesentlichkeitsanalyse 50 Werteorientierte Unternehmensführung Nachhaltigkeitsmanagement Seit 2012 haben wir begonnen, systematisch eine Nachhaltig- keitsstrategie zu entwickeln und die Umsetzung unserer tra- ditionsreichen Wertvorstellungen mit Kennzahlen zu messen. Heute definiert die Geschäftsführung in enger Abstimmung mit der Geschäftsleitung und den Bereichsverantwortlichen den Rahmen für Steuerung und Kontrolle der Nachhaltigkeits- strategie. In regelmäßigen Sitzungen der Geschäftsleitung erfolgt eine detaillierte Maßnahmenplanung. Die operative Umsetzung wird durch die Bereichsverantwortlichen für Einkauf, Logistik, Energie, Personal, Vertrieb, Marketing und Finanzen direkt an die Geschäftsführung berichtet. Die Geschäftsführer Christian Rinn, Alfred Metz und Hartmut Schramm arbeiten als oberste Nachhaltigkeitsbeauftragte die Strategie aus und kontrol- lieren die Berichterstattung. Auswirkungen, Chancen sowie Risiken der Geschäftstätigkeit werden in jährlichen Strate- giesitzungen analysiert und in die Nachhaltigkeitsstrategie eingearbeitet. Sämtliche Investitionsentscheidungen werden in Abwägung ökonomischer, sozialer und ökologischer Entscheidungskriterien getroffen. Eine kontinuierliche Verbesserung der Unternehmenspro- zesse im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie wird bereichsspe- zifisch durch anerkannte Managementsysteme wie DIN EN ISO 50001 und dem Gütesiegel „Sicher mit System“ unterstützt. Seit 2012 haben wir ein internes Controlling aller wesentlichen Nachhaltigkeitsindikatoren aufgebaut. Ermittelte wesentliche Aspekte und Einbeziehung von Stakeholdern Zur Ermittlung wesentlicher Handlungsfelder haben wir 2012 unsere Mitarbeiter von Beginn an einbezogen. In einer qua- litativen Befragung wurden Leistungen und Herausforderun- gen der Geschäftstätigkeit durch Mitarbeiter unterschiedlicher Bereiche identifiziert. Im zweiten Schritt haben Geschäftsfüh- rer und Abteilungsleiter diese zu Handlungsfeldern zusam- mengefasst, priorisiert und mit Indikatoren quantifiziert. Aus den Indikatoren werden fortlaufend Ziele abgeleitet und entsprechende Maßnahmen beschlossen. Unsere Nachhaltigkeitsstrategie bezieht die Wertschöp- fungsstufen der Produkte von Rohstoffgewinnung, Transport, Fertigung, Vertrieb, Einbau und Nutzung bis hin zum Rückbau mit ein. Darüber hinaus ist die kontinuierliche Entwicklung der internen Unterstützungs- und Führungsprozesse Grund- lage der Strategie. Wir unterscheiden Aspekte, die innerhalb der Geschäftstätigkeit liegen und die wir direkt kontrollieren können, von Aspekten, die außerhalb des Unternehmens im Handlungsraum unserer Geschäftspartner, Kunden und anderen Akteuren liegen und die wir nicht direkt kontrollie- ren können. Bei wesentlichen Aspekten außerhalb unseres Unternehmens versuchen wir, durch einen lebendigen Dialog positiven Einfluss auf die Entwicklung zu nehmen. Zukünftig wollen wir bei der Ermittlung und Priorisierung wesentlicher Aspekte weitere externe Anspruchsgruppen systematisch einbeziehen. Verschiedene Stakeholdergruppen gewichten strategi- sche Handlungsfelder auf unterschiedliche Weise. Deshalb wurden diese durch Vertreter von Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten priorisiert. Das Gesamtbild berücksichtigt den Einflussgrad zwischen Stakeholdergruppen und Unternehmen.

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