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Nachhaltigkeitsbericht 2014_opti

61 Photovoltaik Mit der Installation der ersten Photovoltaikanlage im Werk Heuchelheim haben wir 2013 begonnen, auch die Stromproduktion an den Werksstandorten umzusetzen. Die erste Anlage auf dem Dach der Plattenlagerhalle mit 670 Photovoltaikmodulen und einer Leistung von 150 kWp liefert eine Jahresleistung von ca. 170.000 kWh. Im Sommer 2014 haben wir eine zweite Anlage mit 390 kWp installiert. Die Gesamtstromproduktion wird ab 2015 voraussichtlich 500.000kWh pro Jahr betragen und rund 10% des Strom- bedarfs im Werk Heuchelheim decken. Dies entspricht dem Jahresverbrauch von 334 Einpersonenhaushalten oder 125 Vierpersonenhaushalten. Geothermie Der Einsatz von Erdwärme als erneuerbare Energiequelle ist ein wichtiges Element der Wärmeversorgung in unseren Produktionsstätten und Beratungspavillons. Im ersten Schritt haben wir 2009 eine Geothermieanlage mit 150 kW und einer Jahresleistung von ca. 500.000 kWh im Werk Heuchelheim installiert. Zur Versorgung der Beratungspavillons wurden im zweiten Schritt 2010 und 2012 kleinere Anlagen in Heuchelheim (20 kW) und 2012 in Stadtroda (15 kW) in Betrieb genommen. Seit 2014 kühlen wir im Sommer das Bürogebäude in Heu- chelheim sowie die Beratungspavillons in Heuchelheim und Stadtroda ebenfalls über die Solebohrungen der Geothermie- anlagen. Dies gewährleistet die Reduktion bzw. den Verzicht von Klimaanlagen und unterstützt die Regeneration der Sole im Sommer. Infolgedessen konnten wir die herkömmliche Klimaanlage in Heuchelheim demontieren und den Stromver- brauch zusätzlich um jährlich 39.214 kWh senken. Im Werk Heuchelheim ist Leistung Geothermieanlage aufgrund intensiver Nutzung in 2014 auf 230.000 kWh abgefallen. Für 2015 erwarten wir wieder die volle Leistungs- fähigkeit. Abwärme aus Druckluft In der Fertigung entsteht bei der Drucklufterzeugung Abwärme, die wir für unseren Heizenergiebedarf im Werk Heuchelheim rückgewinnen. Durch technische Optimierungen konnten wir die Leistung der Wärmerückgewinnung 2014 auf nahezu 200.000 kWh pro Jahr steigern. Fernwärme In unserem Werk Steinbach decken wir unseren Heizenergie- bedarf durch Fernwärme, die aus dem regenerativen Brenn- stoff Holzhackschnitzel gewonnen wird. Ab 2016 werden wir den Bedarf an Fernwärme durch die Nutzung von Abwärme aus der Produktion in Steinbach verringern. Gasheizung Der Einsatz der Gasheizung konnte durch das neue Energiesys- tem auf die kältesten Tage im Winter beschränkt werden. Unabhängig von der Heizenergie besteht jedoch produkti- onsbedingt ein Grundverbrauch von ca. 3.000m³ Gas. Durch technische Maßnahmen soll auch dieser produktionsbedingte Gasverbrauch in den kommenden Jahren reduziert werden. Durch die Energiewende bei Rinn konnte der Anteil erneuerbarer Energien gesteigert werden auf 57%

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