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Nachhaltigkeitsbericht 2014_opti

76 Lieferkette Unser Verantwortungsbewusstsein für die ökologischen, sozialen wie ökonomischen Effekte des Unternehmens endet nicht an unseren Werkstoren. Deshalb werden Lieferanten mit einer transparenten Wertschöpfungskette und einer glaub- würdigen Strategie zur Verbesserung ihrer ökologischen und sozialen Leistung von uns bei der Auftragsvergabe bevorzugt. Transparenz Bisher ist durch fehlende Transparenz und mangelnde Umweltproduktdeklarationen eine valide Bewertung von Lieferanten nicht immer möglich. Durch einen lebhaften Dialog wollen wir unsere Lieferanten für die Wichtigkeit nachhaltigen Denkens in der Baubranche sensibilisieren und mehr Transparenz fördern. Im offenen Erfahrungsaustausch arbeiten wir mit unseren Geschäftspartnern an der Analyse und Verbesserung der Lieferkette in wesentlichen Aspekten der Nachhaltigkeit. Arbeitspraktiken Die Wahrung von Menschenrechten, die Einhaltung von Sozi- alstandards und die tatsächlichen Geschäftspraktiken unserer Lieferanten sind Themen, denen wir eine große Bedeutung beimessen. Gerade im Bereich von Naturstein besteht global bei Bezugsquellen aus Ländern des asiatischen wie afrikani- schen Kontinents ein erhöhtes branchenspezifisches Risiko. Seit 2012 haben wir begonnen, unsere Lieferkette in der ersten und zweiten Stufe auf Einhaltung der Menschenrechte und Arbeits- sowie Sozialstandards zu prüfen. 99,8% der Geschäftspartner und Lieferanten von Rinn sind in Deutsch- land und der Europäischen Union tätig. Daher ist die Wahr- scheinlichkeit einer Verletzung von Menschenrechten in unse- rer Lieferkette grundsätzlich sehr gering. Im Berichtszeitraum mussten wir keinerlei Beschwerden hinsichtlich Arbeitsprak- tiken unserer Lieferanten feststellen. Zukünftig werden wir neue Lieferanten vollständig auf ihre Arbeitspraktiken prüfen. Eine Prüfung unserer Lieferkette hat ergeben, dass ein einzi- ges Produkt unserer Handelsware Naturstein mit einem Anteil von 0,2% unseres gesamten Materialeinsatzes in zweiter Stufe aus Indien bezogen wird. Auf Grund der dort herrschen- den Arbeitspraktiken können Menschenrechtsverletzungen wie Kinderarbeit leider nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. Auch wenn dies keinen automatischen Rückschluss zulässt, prüfen wir, ob durch eine Begutachtung der tatsächli- chen Arbeitsbedingungen ein Verstoß gegen Menschenrechte ausgeschlossen werden kann. Sollte dies ein externer Gutachter nicht zweifelsfrei belegen, werden wir zukünftig von einem weiteren Bezug dieser Ware absehen. Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette

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