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Ideenkatalog 2016

Checkliste Platten Anwendungsbereiche von Terrassenplatten Mit Terrassenplatten werden Terrassen, terrassen- ähnliche Flächen und fußläufige Wege belegt. Unsere Systeme Fiero und Medino eignen sich sogar als Belag für Höfe und Einfahrten. Sie wer- den wie Pflaster verlegt und sind im privaten Bereich mit dem PKW befahrbar. Oberflächenqualitäten Rinn Terrassenplatten gibt es in vielen verschie- denen Oberflächen und Farben. Jede Oberfläche hat charakteristische Eigenschaften (›››Seite 22). Zusätzlich bieten wir geschützte Oberflächen für leichtere Reinigung. Solche Produkte mit Ober- flächenschutz eignen sich besonders für Be- reiche, in denen verstärkt mit Verschmutzung zu rechnen ist. Weitere Informationen zum Thema Oberflächenschutz finden Sie auf den Seiten 246 bis 248. Rutschsicherheit Die verschiedenen Plattenoberflächen haben eine unterschiedliche Griffigkeit. In feuchtem Zustand kann der Wasserfilm die Rutschhem- mung beeinflussen. Im Zweifel vergewissern Sie sich an Original-Mustern, dass die Oberflä- che für die geplante Verwendung ausreichend rutschsicher ist. Sauberkeit bei der Verarbeitung Achten Sie darauf, dass die Platten während der Verlegung nicht verschmutzt werden. Nach dem Verlegen schützen Sie die Platten möglichst bis zum Ende der Bauphase mit Folie oder Vlies. Bei Schneidarbeiten müssen die Platten vor dem Schneiden mit klarem Wasser vorgenässt wer- den. Nach dem Schneiden die Platten mit klarem Wasser abspülen, um eine Fleckenbil- dung durch Schneidschlamm zu verhindern. Rastermaß/Steinmaß Das Rastermaß bezeichnet das Maß eines Pro- duktes inklusive der Fuge. Es wird insbesondere zur Angabe des Formats verwendet und dient zur Ermittlung des Quadratmeterbedarfs. Ein Rastermaß bei silkstone® Platten ist z.B. das Format 100 x 50 x 5 cm. Das Steinmaß wird in mm angegeben und bezeichnet das tatsäch- liche Maß eines Steins, im Beispiel hier 997 x 497 x 50 mm. Untergrund Als Untergrund bezeichnet man den anstehen- den Boden. Der Untergrund muss dauerhaft tragfähig und standfest (verformungsbeständig) sein. Tragschicht (siehe Zeichnung) Die Tragschicht muss tragfähig, verformungsbe- ständig und ausreichend wasserdurchlässig sein. Sie muss eben sein und das gleiche Gefälle wie der spätere Belag aufweisen. Tragschichten lagenweise einbauen und verdichten Um nachträgliche Setzungen von Platten zu verhindern, sind Tragschichten besonders sorg- fältig zu verdichten. Die beste Verdichtung erreicht man, indem man–je nach größe des Verdichtungsgerätes–Schichten von 15 cm bis maximal 30 cm einbaut und verdichtet. Gefälle/Neigung und Entwässerung Um eine funktionsfähige Entwässerung zu gewährleisten, ist ein ausreichendes Gefälle nach ZTV Wegebau herzustellen. Bettung Die Bettung dient dem Plattenbelag als Auflage. Da sie entscheidend für die Ebenheit der spä- teren Oberfläche ist, ist sie in gleichmäßiger Dicke einzubauen und muss exakt das Gefälle des späteren Belags aufweisen. Nach dem Abziehen darf die Bettung nicht mehr betreten werden! Fugenkreuze Platten, Dicke = 3,8–5 cm Bettungsmaterial Splitt 1/3 mm, 2/5 mm oder 0/5 mm Brechsandsplittgemisch Tragschicht: Mineralgemisch Dicke ~20 cm, Körnung 0/32 oder 0/45 Untergrund 270

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